Kultur

Mir luagand ufanand

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Wohin in Lauterach

Freier Eintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

„Mir luagand ufanand“ möchte das Miteinander in unserer Gemeinde stärker ins Bewusstsein rufen. Das machen sich der Verein mitnand, der Krankenpflegeverein, die bühne 68 und das BORG zur Aufgabe.

Ausgangspunkt ist die einfache Erkenntnis, dass schon ein Gespräch, ein Anruf oder eine WhatsApp-Nachricht Trost und Zuversicht vermitteln können. Wie die Erfahrungen zeigen, genügt oft in einer schwierigen Lebensphase schon ein einfaches Wort, eine Nachfrage oder ein offenes Ohr, um Hoffnung zu geben und das Gefühl zu vermitteln, nicht allein und verloren zu sein. Die Auftaktveranstaltung findet am Montag, den 4. Mai, um 19:30 Uhr im Vereinshaus statt. Dabei schildern Bürgermeister Elmar Rhomberg und Gemeindearzt Dr. Hubert Dörler, wie sie die sehr schwere Zeit während ihrer lebensbedrohlichen Krankheit erlebt haben, was sie ermutigt hat durchzuhalten, um in dieser Phase nicht zu resignieren. Eingebunden in dieses Gespräch ist Sonja Kaiser, Pflegedienstleiterin des Krankenpflegevereins, die ihre Erfahrungen und Beobachtungen zu diesem Thema einbringen wird. Der bekannte Psychotherapeut und
Sozialpädagoge Bertram Strolz wird wertvolle Impulse und Aspekte der Positiven Psychologie einbringen. Moderiert wird der Abend von Dr. Johannes Schmidle. Wenn wir beginnen, wieder bewusst aufeinander zu achten, kann daraus eine Kultur des gegenseitigen Beistands entstehen. Wir alle können dazu beitragen. Ein lebendiges Gemeinwesen entsteht dort, wo Menschen einander wahrnehmen, sich unterstützen und miteinander eine Sorgekultur in schwierigen Lebensphasen schaffen.

Am Podium: Bürgermeister Elmar Rhomberg, Sonja Kaiser (Pflegedienstleiterin KPV), Dr. Hubert Dörler