News und Berichte

|

Projekt Zukunftsgrün

Gemeinsam für die längste Benjeshecke

Benjeshecke, auch bekannt als „Totholzhecke“ | Foto: pulswerk

Wenn der Herbst auf dem Vormarsch ist, werden allerorts die Bäume und Sträucher für den Winter zurechtgetrimmt. Und wie jedes Jahr stellt sich den vielen Gartenbesitzer:innen wieder die Frage: Wohin jetzt mit dem Gehölzschnitt? Die Antwort darauf könnte lauten: „Gehölzschnitt – natürlich auf die Benjeshecke“.

Denn statt den Reisig und den Astschnitt mühsam zu verfrachten, könnte er an Ort und Stelle in ein ästhetisch ansprechendes Gartenelement verwandelt werden. So wird es in den ökologischen Kreislauf zurückgeführt und bietet zahlreichen Lebewesen einen wertvollen Lebensraum. Neben Vögeln, Kleinsäugern, Erdkröten und verschiedensten Insekten profitiert insbesondere auch der in Vorarlberg als bedroht eingestufte Igel von solchen Totholzstrukturen.Benjeshecken leisten damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen das Artensterben. Aus diesem Grund wird im Rahmen der vierteljährliche Zwischenspurt-Challenge des Projekts Zukunftsgrün jene Gemeinde ausgezeichnet, welche die meisten Laufmeter Benjeshecke belegen kann.

Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen: Ob im eigenen Garten, auf Schulgrundstücken oder gemeinsam mit dem Verein – jede neue Hecke zählt!

Schicken Sie Fotos Ihrer Benjeshecken mit Angabe der Länge bis 30. November an
und helfen Sie uns, die meisten Laufmeter zu sammeln.

Wie legt man eine Benjeshecke an?

Schritt 1

Über die gewünschte Länge werden zwei Pfahlreihen in den Boden eingelassen. Der Abstand der Pfosten richtet sich dabei nach der Menge an Schnittgut und ist individuell. Klassisch sind ein Pfostenabstand von 1–2 m und ein Reihenabstand von
ca. 0,5–1 m.

Schritt 2

Äste und Reisig werden dann zwischen den Pfahlreihen aufgeschichtet. Auch Rasenschnitt, Laub oder Erde können eingebracht werden. Die Höhe ist variabel. Wichtig ist, dass alles stabil steht und ordentlich zwischen den Pfählen liegt.

Schritt 3

Die Hecke ist nun fertig und bedarf kaum Pflege. Mit der Zeit werden wild aufkommende Pflanzen die Hecke zieren. Werden diese zu wuchsstark, können sie im Herbst zurückgeschnitten werden. Setzt sich die Hecke ab, kann sie mit neuem Schnittgut gefüllt werden.