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Das SeneCura Sozialzentrum Lauterach

Ein Kosmos zwischen Heimbewohner:innen, Familie, Arzt, Krankenpflege, Case-Management, Gemeinde und Pflegepersonal aus 20 Nationen.

Das Bestmögliche zu bieten, sei die Vorgabe, erklärt Emanuel Jori, Hausleiter des Senecura Sozialzentrums Lauterach. Es sei ihm und seinen Mitarbeiter:innen ein Herzensanliegen, den Bewohner:innen ein gelingendes Heimleben zu ermöglichen, damit sie sich wohlfühlen. Aus Emanuel Jori spricht ein Mensch mit ganz unterschiedlichen Berufserfahrungen, der das Thema Pflege, ob familiärer Erfahrungen, schon in jungen Jahren hautnah erlebt hat. 200 Hände, sprich 100 Menschen aus 20 Nationen, greifen im Sozialzentrum für die zu pflegenden und zu betreuenden Personen ineinander.

„Was ich an diesem Beruf sehr schätze, ist das direkte Feedback, das man von einem Bewohner, einem Angehörigen oder einem Mitarbeiter bekommt. An Mimik oder Gestik wird sofort deutlich, ob etwas gut oder schlecht angekommen ist. Man weiß im Grunde immer gleich, woran man ist.“

 Emanuel Jori, MSc

Die Pflegedienstleiterin Helena Kussian stammt aus der Slowakei. 2011 kam sie nach Österreich. Als ehemalige selbstständige 24-Stunden-Betreuerin kennt die diplomierte Krankenschwester die Erfordernisse im Pflegebereich. In ihrer Heimat absolvierte sie eine Pflegefachschule und praktizierte in verschiedenen klinischen Bereichen.

97 Zimmer und 23 Wohnungen für 120 Bewohner:innen hat das SeneCura Sozialzentrum Lauterach. Hier wird nicht nur für die Bewohner:innen gekocht, sondern auch für Schulen und Kindergärten in der Gemeinde sowie für die Lebenshilfe Werkstätte in Lauterach, aber auch für „Essen auf Rädern“. Nicht nur die Zustellung erledigen Ehrenamtliche, auch Besuchsdienste, Rikscha-Fahrten und Singnachmittage bieten ehrenamtlich engagierte Personen im Sozialzentrum an.

„Wir haben insgesamt 4 Wohnbereiche – drei Stationen mit je 23 Bewohnern und eine kleinere Gruppe mit zehn Bewohnern für hochbetagte bzw. Menschen mit Demenz. Die Wohngruppe Entenbach ist für Menschen, die im Regelfall keine oder nur situationsbedingte Unterstützung  benötigen.“

Bc. Helena Kussian, MSc
Auf dem Bild ist ein Pfleger des SeneCura Sozialzentrums Lauterach und eine ältere Frau mit einem Rollator zu sehen.
SeneCura Sozialzentrum Lauterach. Foto: Marina Schedler Photography
Auf dem Bild ist eine Pflegerin des SeneCura Sozialzentrums Lauterach zu sehen, die einen älteren Herren umarmt. Beide lachen.
SeneCura Sozialzentrum Lauterach. Foto: Marina Schedler Photography
Auf dem Bild ist eine Pflegerin des SeneCura Sozialzentrum Lauterachs zu sehen, die gemeinsam it zwei älteren Frauen an einem Tisch sitzt. Sie hält die Hand einer Frau. Die andere Frau malt.
SeneCura Sozialzentrum Lauterach. Foto: Marina Schedler Photography
Auf dem Bild ist das SeneCura Sozialzentrum Lauterach zu sehen.
SeneCura Sozialzentrum Lauterach. Foto: Marina Schedler Photography

Ohne Respekt und Empathie gegenüber den Heimbewohner:innen, den Angehörigen und der Kollegenschaft könne man diesen Beruf nicht ausüben, betonen Emanuel Jori und Helena Kussian. Nichtsdestotrotz könne, dürfe und werde es, wie in einer Familie, so auch im Pflegeheim Situationen geben, in denen es kracht, und man Dinge an- und aussprechen müsse, um sie einem guten Ende zuführen zu können. Für Helena Kussian ist auch die gelingende Pflege mit gut ausgebildetem Personal enorm wichtig. Die Leitung des Hauses sei an Absolventen von Pflegefachschulen, wie auch an Quereinsteigern interessiert. SeneCura, als der führende private Anbieter von Pflege- und Gesundheitsdienstleistungen in Österreich, biete betriebsinterne Ausbildungsmöglichkeiten im Pflegebereich an und rekrutiere zudem Personal. In kaum einem anderen Bereich werde – wie im Pflegebereich – von der Heimhilfe bis zum Master in Pflegewissenschaften ein durchgängiges Ausbildungsprogramm angeboten.

Kurzportraits

Emanuel Jori, MSc

  • seit 2021 Hausleitung des SeneCura Sozialzentrums Lauterach
  • Obmann des Landesverbandes für Heim- und Pflegedienstleitungen Vorarlberg
  • In Lauterach aufgewachsen, Vater von zwei Kindern
  • Kochlehre bei Reinhard Lässer/Ländle Gastronomie
  • Bankkaufmann Sparkasse Bregenz – zugleich Berufsreifeprüfung
  • Großhandel bei Akku Mäser
  • Versicherungskaufmann Generali Versicherung – parallel das Studium Business Management

Bc. Helena Kussian, MSc

  • Seit 2022 hausinterne Pflegedienstleitung
  • Geburtsort Poprad/Slowakei
  • Mutter von zwei Kindern Matura mit Auszeichnung (2004)
  • Bachelorstudium im Fach Pflegewesen.
  • Krankenschwester in Heilanstalt für Tuberkulose, Lungenkrankheiten und Thoraxchirurgie
  • Lebt seit 2011 in Österreich.
  • Hat auf selbstständiger Basis als 24-Stunden-Pflegerin gearbeitet.
  • Seit 2013 bei SeneCura Lauterach – anfangs drei Jahre als Wohnbereichsleitung

Mehr Informationen

SeneCura Sozialzentrum Lauterach, Hofsteigstraße 2b, 6923 Lauterach
SeneCura Sozialzentrum Lauterach

Fotos: Reinhard Mohr, Marina Schedler Photography