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Budget Voranschlag 2026
Konsolidierung zeigt Wirkung

Der von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossene Voranschlag für das Jahr 2026 setzt ein klares Zeichen für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Finanzpolitik. Trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen gelingt es der Gemeinde, den Schuldenstand im Gemeindehaushalt von 31,934 Millionen Euro auf 31,509 Millionen Euro per Ende 2026 zu verringern. Damit wird eine Nettoneuverschuldung vermieden.
„Insgesamt haben wir jede einzelne – auch noch so kleine – Ausgabenposition doppelt und dreifach hinterfragt.“
Bürgermeister Elmar Rhomberg
Möglich wird dieses Ergebnis unter anderem durch eine bewusst reduzierte Investitionstätigkeit. Größere Projekte wie die Zentrumsentwicklung wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Hinsichtlich der Neugestaltung der Achkreuzung wird es in den kommenden Wochen Gespräche mit dem Land Vorarlberg geben. Das
geplante Kinderhaus in der Raiffeisenstraße wird zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt. „Insgesamt haben wir jede einzelne – auch noch so kleine – Ausgabenposition doppelt und dreifach hinterfragt“, betont Bürgermeister Elmar Rhomberg. Das Resultat dieser konsequenten Herangehensweise ist bemerkenswert:
„Laut einstimmig beschlossenem Voranschlag wird die Verschuldung per Ende 2026 von rund 31,9 auf 31,5 Millionen Euro gesenkt. Ein erfreuliches Ergebnis, das von allen Fraktionen in der Gemeindevertretung mitgetragen wird. Und ein Weg, den wir konsequent weitergehen wollen, leider auch müssen.“

Auf notwendige und sinnvolle Investitionen wird dabei nicht verzichtet. So werden im Zuge des weiteren Ausbaus der Fernwärme gleichzeitig betroffene Straßenabschnitte inklusive der Wasserleitungen saniert. Davon profitieren unter anderem die Erweiterung der Kirchstraße bis zur Bahnhofstraße sowie der Straßenbau in der Wolfurterstraße und in der Unterfeldstraße bis zur Harderstraße. Auch im Kanalbereich sind Investitionen geplant. So wird der gesamte Bereich im Lauteracher Wasserschongebiet innerhalb von zwei Jahren saniert.

Ein weiterer zentraler Schwerpunkt ist der Ausbau der Seifenfabrik um drei zusätzliche Kleinkindbetreuungsgruppen. Die weiterhin große Nachfrage an Kinderbetreuungsplätzen, macht diese Investition zwingend notwendig. Der Start der
Umbauarbeiten ist für September 2026 vorgesehen. Diese Investition ist von hoher Bedeutung für Familien in der Gemeinde, stärkt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und stellt sicher, dass auch künftig ausreichend Betreuungsplätze für die Kleinsten zur Verfügung stehen.
Alle Maßnahmen im Budget 2026 stehen klar unter dem Gesichtspunkt der Konsolidierung. Es handelt sich um notwendige Investitionen, die langfristig Kosten sparen und die Infrastruktur erhalten. Erste leichte Verbesserungen im Budget sind
bereits erkennbar. Vor allem aber ist es gelungen, den Schuldenstand nicht weiter ansteigen zu lassen – ein wichtiger Schritt für die finanzielle Zukunft der Marktgemeinde Lauterach.

Den ganzen Budget Voranschlag 2026 sowie weitere Dokumente finden Sie hier.