Lutarachar Bürgerkraftwerk


die vorteile

• Ihr wirksamer Beitrag zum Klimaschutz und zum konkreten Ausstieg aus der Atomenergie

• Sonnenstrom für Ihre Gemeinde, auch wenn keine eigene Dachfläche vorhanden ist • direkte Bürgerbeteiligung ohne Betreiberrisiko

• ertragsunabhängige, jährliche Rendite

• Teilnahme an der Verlosung von einem „Energie-Auftank-Wochenende für zwei Personen“


innovatives modell

Umweltreferent Richard Dietrich: „Lauterach geht neue Wege. Vom einstigen Hauptenergieträger in Lauterach, den Schollen, hin zur Sonnenenergie“.

 

Umweltfreundliche Energieversorgung

Als e5-Gemeinde stellt sich Lauterach seit zwei Jahren in besonderem Maß den Herausforderungen des Klimaschutzes. Sie zählt dabei auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung für Strom, Wärme und Mobilität auf einem insgesamt sehr niedrigen Verbrauchsniveau.

Auf und vorgezeigt hat die Gemeinde dies durch das Nahwärmenetz, den hohen Energiestandard bei Neubauten, aber auch mit dem neuentwickelten „Räumlichen Entwicklungskonzept“. Mit diesem Sonnenstrom-Bürgerkraftwerk wird dieser Weg um einen weiteren konsequenten Schritt fortgesetzt.


bürgerkraftwerk lauterach ausverkauft

Es ging sehr schnell: Innerhalb von zwei Tagen war das Bürgerkraftwerk Lauterach ausverkauft, ja sogar überzeichnet. 407 Anteile zu je eintausend Euro wurden aufgelegt, es langten innerhalb einer Woche Interessensbekundungen von über 565 Anteilen bei der Gemeinde ein. Die interessante Verzinsung von drei Prozent war sicherlich nur ein Grund für diesen Erfolg. Die Lauteracherinnen und Lauteracher wollten sich bewusst für saubere Energie engagieren. „Ich war schon der Überzeugung, dass die Lauteracher Bevölkerung Interesse zur Erzeugung von Sonnenenergie im Sinne einer sauberen Umwelt hat. Dass wir auf derart großes Interesse gestoßen sind, hat mich dann doch etwas überrascht und gefreut“, erklärt Richard Dietrich, der von Anfang an für eine breite Bürgerbeteiligungs-Aktion eingetreten ist.


europäische module

Bgm Elmar Rhomberg, das e5-Team und die Gemeindeverwaltung setzten sich sehr stark für diese Sache ein. Es soll auch immer wieder darauf hingewiesen werden, dass die Basis des Erfolgs von Gemeindevertreter und e5-Teammitglied Peter Sonnweber gelegt wurde. Ihm ist es Anfang dieses Jahres durch seine geschickte Vorgansweise gelungen, die notwendige Ökostrom-Förderung zu erhalten. Inzwischen wurden im Rahmen einer sehr professionellen Ausschreibungsaktion geleitet durch den Vorarlberger Umweltverband die Arbeiten zur Errichtung der Anlagen vergeben. Als Bestbieter erhielt die Tiroler Firma Obrist den Zuschlag. Die Firma Obrist hat in Österreich und Südtirol schon mehrere größere Anlagen errichtet. Ausschlaggebend neben dem Preis war auch, dass ausschließlich Module aus europäischer Produktion verbaut werden. Ab März/April 2014 im Netz Für alle vertragsrechtlichen Dinge stützt sich die Gemeinde auf die großen Erfahrungen des Vereins Erneuerbare Energie (AEEV). Die Gemeindeverwaltung wiederum tritt als Vertragspartner gegenüber den Anteilbesitzern auf. „Wir haben uns dazu entschlossen, dass alle Verrechnungsvorgänge im Rahmen des „Projekts Bürgerkraftwerk Lauterach“ von der Finanzabteilung des Rathauses bewältigt werden“, so Bernd Hagen, Leiter der Finanzabteilung. Er kann sich auf einen entsprechenden Beschluss der Gemeindeverwaltung beziehen. Der Blick geht jetzt aber in die nähere Zukunft: Die Anlagen müssen im Laufe des Monats März, April 2014 fertig sein und Sonnenstrom in das Netz der VKW einspeisen. Das wurde von der Firma Obrist zugesagt. Lauterach blickt also in eine sonnige Zukunft im Sinne einer sauberen Umwelt. Im e5-Team werden weitere Aktionen mit Bürgerbeteiligung mit dem Ziel der Energieeinsparung diskutiert. Auch Bürgerinnen und Bürger können dazu über ein Mitglied des e5-Teams oder im Rathaus bei Reinhard Dobler Vorschläge einbringen.