Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024


Antragstellung vom 16.10.2023–16.02.2024 möglich.

Ihr Kontakt:


Thomas Sinz

T +43 5574 6802-12

Larissa Schneider

T +43 5574 6802-13


Wie in den vergangenen Jahren stehen dem Land Vorarlberg auch für die Heizperiode 2023/2024 wieder Bundesmittel, diesmal in der Höhe von insgesamt ca. 19,6 Millionen Euro zur Verfügung. Erklärtes Ziel der Vorarlberger Landesregierung ist es, dass der Zuschuss zur Abfederung der krisenbedingten Mehrbedarfe im Zusammenhang mit Wohn- und Heizkosten möglichst zeitnah und unkompliziert bei den entsprechenden Privathaushalten ankommen soll.

 

Die Antragstellung des Wohn- und Heizkostenzuschusses 2023/2024 ist deshalb vom 16.10.2023 bis zum 16.02.2024 zu den Öffnungszeiten im Rathaus Lauterach, Abt. III Bürgerservice sowie über das Online-Formular möglich.

Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024 von Amts wegen: Jene Lauteracher Haushalte/Personen, die den Heizkostenzuschuss PLUS im Frühjahr 2023 erhalten haben, bekommen den Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024 in Höhe von Euro 500 von Amts wegen – also automatisch ausbezahlt.

In diesen Fällen muss somit kein neuerlicher Antrag gestellt werden. Es gelten die Anspruchsvoraussetzungen jedenfalls als erfüllt und es ist das aktuelle Haushaltseinkommen nicht mehr nachzuweisen.

Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024 auf Antrag: Jene Lauteracher Haushalte/Personen, die einen (neuen) Antrag auf den Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024 stellen, haben das aktuelle Haushaltseinkommen nachzuweisen.

Dafür kommen Sie bitte direkt ins Rathaus Lauterach, Abt. III Bürgerservice oder Sie stellen den Antrag online:

Beziehende von Sozialhilfe (Lebensunterhalt und/oder Deckung des Wohnbedarfs) erhalten den Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024 von Amts wegen von der zuständigen Bezirkshauptmannschaft (Abteilung Soziales) ausbezahlt. Voraussetzung dafür ist, dass im Aktionszeitraum (muss nicht durchgehend sein) Sozialhilfe zur Sicherung des Lebensunterhaltes und/oder zur Deckung des Wohnbedarfs bezogen wird und der Zuschuss nicht bereits von der Gemeinde ausbezahlt wurde.

Erhebung des Haushaltseinkommens

Sämtliche Einkommen und zu leistende Unterhaltszahlungen sind durch aktuelle Unterlagen (z.B. Gehaltszettel, Kontoauszug, Wohnbeihilfebestätigung und dergleichen) nachzuweisen.

 

Als Einkommen gelten

  • alle Einkünfte aus selbständiger Arbeit
  • aus nicht selbständiger Arbeit
  • aus Gewerbebetrieb
  • aus Land- und Forstwirtschaft (Berechnung durch Landwirtschaftskammer)
  • aus Vermietung und Verpachtung

 

Zum Einkommen zählen somit insbesondere

  • Löhne
  • Gehälter
  • Renten
  • Pensionen 
  • Leistungen aus der Arbeitslosen- und der Krankenversicherung
  • Wochengeld
  • Pflegekarenzgeld
  • Wohnbeihilfen
  • Unterhaltszahlungen jeglicher Art 
  • Kinderbetreuungsgeld
  • Lehrlingsentschädigungen 
  • Zivildienstentschädigungen
  • Grundwehrdienerentgelt

Maßgebend ist immer das aktuell verfügbare Einkommen!

 

Nicht als Einkommen gelten

  • Familienbeihilfen
  • Familienzuschüsse
  • Familienbonus Plus
  • Kinderabsetzbeträge
  • Studienbeihilfen
  • Pflegegelder
  • Kinderpflegegelder
  • Zuschüsse im Rahmen der Unterstützung der 24-Stunden- Betreuung oder zu sonstiger ambulanter Pflege
  • Opferrenten nach dem Opferfürsorgegesetz
  • Grundrenten für Beschädigte nach dem Kriegsopferversorgungs- und Heeresversorgungsgesetz
  • diverse Einmalzahlungen zur Bekämpfung der Folgen der Covid-19 Pandemie und zur Entlastung der Teuerung
  • Sonderzahlungen (13. und 14. Monatsgehalt)
  • Spesenvergütungen
  • Diäten
  • Kilometergelder
  • geleistete Unterhaltszahlungen bis zu einem Betrag von 200 Euro pro Unterhalt empfangender Person; dieser Betrag ist bei der Bemessung des Anspruches vom aktuellen Einkommen abzuziehen

 

Die Vermögenssituation bleibt gänzlich außer Betracht!

Keinen Anspruch auf den Wohn- und Heizkostenzuschuss haben:

Personen, die in Wohngemeinschaften, Pflegeheimen oder ähnlichen Einrichtungen der freien Wohlfahrtsträger untergebracht sind, sind vom Bezug des Wohn- und Heizkostenzuschusses 2023/2024 ausgenommen.

 

Asylwerbende und Kriegsvertriebene aus der Ukraine, die Leistungen der Grundversorgung beziehen, haben keinen Anspruch auf den Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024.

 

Weiter darf bei privaten Wohngemeinschaften der Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024 nur einmal ausbezahlt werden, allenfalls kann dieser auf die „Mitglieder“ der Wohngemeinschaft aufgeteilt werden.

Wichtig: Der Wohn- und Heizkostenzuschuss 2023/2024 wird wie beim Heizkostenzuschuss PLUS ausschließlich mittels Überweisung ausbezahlt!

  Einkommensgrenze + € 400,00 Einkommensgrenze „Ausschleifregelung“
1-Personen-Haushalt € 1.900,00 € 2.300,00
2-Personen-Haushalt  € 2.800,00 € 3.200,00
3-Personen-Haushalt  € 3.250,00 € 3.650,00
4-Personen-Haushalt € 3.650,00 € 4.050,00
5-Personen-Haushalt € 4.100,00 € 4.500,00
6-Personen-Haushalt  € 4.500,00 € 4.900,00
7-Personen-Haushalt  € 4.950,00 € 5.350,00
Jede weitere Person + € 430,00 + € 400,00

Für weitere Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.