Parkraummanagement für bewusstere Mobilität

Mobilität für Menschen und Güter ermöglichen, aber die negativen Auswirkungen des Verkehrs reduzieren: Das ist eine Herausforderung, die immer drängender wird. Die Gemeinden Lauterach, Bregenz, Hard, Kennelbach, Lustenau, Schwarzach und Wolfurt setzen seit Jahren auf

bewusste Mobilität, die Menschen hier legen viele Wege ohne Auto zurück. Trotzdem gibt es in der Region weiter Handlungsbedarf in Sachen Mobilität.

 

Das aktuelle Vorhaben „Regionales Parkraummanagement“ macht Parkplätze besser verfügbar und trägt zu mehr Sicherheit und Qualität bei.


 

Mobilität schafft Lebensqualität und gehört zu den Grundbedürfnissen des Menschen, auch unsere Wirtschaft baut auf funktionierenden Verkehrslösungen auf. Die damit verbundenen „Nebenwirkungen“ auf Raum, Sicherheit, Umwelt oder Aufenthalts- und Luftqualität sind bekannt: Staus, Lärm, Abgase, Rücksichtslosigkeit, Unfälle, zugeparkte Plätze, Kosten – vieles ist unserer Gesellschaft schon nahezu erschreckend selbstverständlich geworden. „Egal, ob im Gespräch mit BürgerInnen, bei Veranstaltungen, in Bewilligungsverfahren oder bei Projekten – das Thema Verkehr rückt immer stärker in den Mittelpunkt“, stellen die Bürgermeister von Lauterach, Bregenz, Hard, Kennelbach, Lustenau, Schwarzach und Wolfurt und ihre Teams in der täglichen Arbeit fest. Und das, obwohl die sieben Gemeinden mit ihren Partnern und mit wertvoller Unterstützung des Landes Vorarlberg seit langem intensiv und erfolgreich an bewusster Mobilität arbeiten.

 

Vielseitiges Angebot für persönliche Mobilität in der Region

Entsprechend attraktiv und vielseitig sind in der Region die Möglichkeiten, mit oder ohne Auto gut unterwegs zu sein:

  • Bus und Bahn zählen zum Rückgrat der bewussten Mobilität in der Region. Neuester Zuwachs ist der ANRUFBUS, der abends und nachts seine Fahrgäste auf Bestellung von der Haltestelle bis nach Hause bringt. Die Entlastung ist deutlich: Eine vollbesetzte S-Bahn-Garnitur in Doppeltraktion ersetzt rund 890 Autofahrten.
  • Beim Radfahren liegt die plan b-Region seit langem im österreichischen Spitzenfeld: Schon vor Jahren legten die Menschen hier 21 Prozent ihrer Wege per Rad zurück, eine neue Mobilitätserhebung ist derzeit im Gang.
  • Schule und Mobilität: Die Region hat verschiedene, inzwischen landesweit verfügbare Instrumente wie den schoolwalker mitentwickelt.

Öffentliche Parkflächen optimal nutzen

Kostenfreie Kurzparkzonen und Parkgebühren an strategischen Punkten tragen dazu bei, dass auch beim Abstellen von Fahrzeugen die Lebens- und Standortqualität nicht auf der Strecke bleibt. Zusätzlich zum Impuls für bewusste Mobilität werden damit Parkplätze besser verfügbar, Sicherheit und Aufenthaltsqualität steigen.

 

Parkgebühren

Die bewirtschafteten Parkflächen befinden sich beim Hofsteigsaal und am Alten Markt. Es gelten folgende Bestimmungen:

  • 90 Minuten gratisparken: mit Parkscheibe, Gratisticket vom Automaten oder Handyparkenab der 91. Minute: € 0,70/Stunde, Tagestarif: € 4,30
  • Hofsteigsaal: Mo – So, von 8.00 – 24.00 Uhr
  • Alter Markt: Mo – Fr, von 8.00 – 18.00 Uhr

 

Handyparken

Mit der kostenlosen App können nicht nur Parkgebühren minutengenau entrichtet werden, auch die Parkscheibe in den kostenlosen Kurzparkzonen wird damit überflüssig.

Infos: www.v-parking.at

 

Kostenlose Parkscheiben

Erhalten Sie in der Abteilung Bürgerdienste, im EG des Rathauses. Weitere Parkzonen sind in Planung, wir werden Sie im Lauterachfenster auf dem Laufenden halten.