Mobile Jugendarbeit


MOJA differenziert sich von der klassischen Offenen Jugendarbeit dadurch, dass ein aufsuchender Ansatz verfolgt wird um somit einen anderer Zugang zur Zielgruppe zu ermöglichen.

Die MOJA arbeitet dabei mit allen präsenten Formen der Jugendkultur, die zur sinnvollen Freizeitgestaltung eingebunden werden.

MOJA basiert auf intensiver Beziehungsarbeit zu den Jugendlichen im öffentlichen Raum und knüpft an die Ressourcen dieser Zielgruppe an. Der Kontakt entsteht auf niederschwelliger, unbürokratischer Basis und ist natürlich freiwillig.

Durch kontinuierliche Einsätze haben die jungen Mitbürger somit einen dezentralen Ansprechpartner für jegliche Probleme und Interessen, der ihnen Verschwiegenheit garantiert und der versucht vermittelnd bzw. unterstützend zu agieren.

Die MOJA Lauterach versteht sich als parteiliches Sprachrohr der Jugendlichen und sucht genau diese in ihrer eigenen Lebenswelt auf und akzeptiert die jungen Menschen in ihrer Verschiedenheit unabhängig von Weltanschauung, Nationalität, Geschlecht, Kultur und sozialem Status. Die MOJA Lauterach sieht ihren Auftrag nicht darin, Plätze zu betreuen, sondern hat die Funktion Probleme, Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen im öffentlichen Raum aufzugreifen und angemessen zu intervenieren.

MOJA kann keine Probleme der Erwachsenen bzw. Probleme, die Erwachsene mit Jugendlichen haben lösen, sondern versucht vielmehr der gesellschaftlichen Ausgrenzung von jungen Menschen entgegen zu wirken, indem sie in ihren Handlungskompetenzen gestärkt werden und bei der Umsetzung ihrer Interessen Unterstützung erhalten und sich langfristig die Rahmenbedingungen für ein Miteinander der Generationen verbessern.