Grosses Interesse an der Offenen Jugendarbeit


Das Team der Offenen Jugendarbeit befragte über 200 Jugendliche und über 100 Erwachsene über das Thema Offene Jugendarbeit. Im Oktober wurden die Ergebnisse und daraus ableitbare Zielsetzungen und Umsetzungsschritte im Rahmen einer Gemeindevertretungs-sitzung sowie einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert.

Ihre Ansprechperson:


Simon Kresser Mag. FH


Die Gemeindevertretung wurde zu diesem Anlass in die Räumlichkeiten der Offenen Jugendarbeit eingeladen, wo das beengte Raumangebot spürbar wurde. Die öffentliche Veranstaltung nutzten zahlreiche VertreterInnen aus den Fachbereichen Soziale Arbeit und Jugendarbeit sowie Politik und Gemeindeverwaltung aus verschiedensten Gemeinden, um mehr über den Prozess und die Ergebnisse, die auch für diese SystempartnerInnen interessant und nachahmenswert sind, zu erfahren. Die Jugendlichen stellten ihren Blick auf die verschiedenen Angebote der Offenen Jugendarbeit vor. Die JugendarbeiterInnen

Simon Kresser und Cornelia Reibnegger präsentierten die Ergebnisse.

 

Zusammenfassend hat sich gezeigt, dass Eltern, Bildungseinrichtungen, soziale Institutionen, Vereine, Wirtschaft und Politik vielfältige Erwartungen an die Offene Jugendarbeit haben. Sie reichen von Freizeitangeboten, Gesundheitsförderung vermitteln, über Jugendberatungsangebote, Vermittlung von Werten, Abbau von Vorurteilen, Beitrag zur Integration bis hin zu informellen Bildungsangeboten, politischer Bildung oder Armutsbekämpfung und viele Themen mehr. Diese hohen Erwartungen zeugen vom großen Vertrauen, welches den MitarbeiterInnen der Offenen Jugendarbeit entgegengebracht wird. Die Offene Jugendarbeit hat im Laufe der Zeit einen positiven Imagewandel vollzogen und wird als fachliche Anlaufstelle wahrgenommen. Durch die Befragung konnten Kooperationen in der Gemeinde vertieft und neue KooperationspartnerInnen

gewonnen werden.

 

Nächste erste Schritte

Die Jugendbeteiligung soll in der Gemeinde ein größerer Schwerpunkt werden. Mehr Kontakt und Austausch zwischen Jugendlichen und Politik sind wünschenswert. In der Offenen Jugendarbeit wurden als erster Umsetzungsschritt mit Beteiligungsgruppen gestartet, in denen Jugendliche bei der Planung der Angebote mitreden und mitgestalten. Im Austausch mit politisch Verantwortlichen soll das Thema Jugendbeteiligung in Zukunft weiter entwickelt werden. In der Gemeindevertretung wurde beschlossen, dass eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Peter Ammann gegründet wird, die sich mit dem Thema geeignete Räumlichkeiten für die Offene Jugendarbeit auseinander setzen wird und eine Vorgehensweise und Vorschläge diesbezüglich erarbeiten soll.

Download
Ergebnis der Befragung zum gemeinsamen Veständnis der Offenen Jugendarbeit in Lauterach
OJA.pdf
Adobe Acrobat Dokument 341.8 KB