Alter Markt neu: Guten Lösungen ein Stück näher

 

Der „Alte Markt“ als lebenswertes Ortsteilzentrum und als Gewinn für Gemeinde und Region: Das ist das gemeinsame Ziel der Marktgemeinde Lauterach, der Grundeigentümer i+R-Gruppe und Raiffeisenbank Am Bodensee-Leiblachtal. In einem so genannten „Kooperativen Planungsprozess“ haben sie gemeinsam Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten – u.a. Städtebau, Architektur, Freiraum, Mobilität oder Nutzung – beauftragt. Diese haben in den vergangenen Monaten die Situation rund um den „Alten Markt“ analysiert und verschiedenste machbare Möglichkeiten durchgearbeitet. Basis dafür sind verschiedene Konzepte, die die Marktgemeinde in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Auch die von der Bevölkerung eingebrachten Ideen und Hinweise sind eingeflossen.

  

Plätze, Lebensqualität und funktionierende Mobilität

Die aktuellen Überlegungen berücksichtigen, was für ein lebenswertes Ortsteilzentrum am „Alten Markt“ wichtig ist. Ähnlich wie am Sternenplatz oder beim Siedlerplatz, soll auch am Alten Markt eine Platzsituation entstehen, die ansprechende Aufenthaltsqualität schafft. Dabei wird bewusst auch über verschiedene Varianten für den künftigen Verlauf der Landesstraße und andere Lösungen für Mobilitätsbedarfe nachgedacht. Das Mobilitätskonzept der Marktgemeinde bietet dafür einen breit diskutierten Rahmen.

 

Gemeindevertretung begrüßt kooperative Planung

Die Gemeindevertretung hat sich in der Sitzung vom 18. Juni 2019 erstmals vertieft mit den ersten Ergebnissen aus diesem Planungsprozess und den bisher vorliegenden Stellungnahmen der Eigentümer in diesem Bereich auseinandergesetzt. „Es ist erfreulich und erfolgversprechend zugleich, dass der von Anfang an gemeinsame Weg aller politischen Fraktionen auch jetzt fortgesetzt wird“, berichtet Bürgermeister Elmar Rhomberg aus der Sitzung. „Gute Lösungen müssen viele Details berücksichtigen – in manchen Bereichen sind wir dem nähergekommen.“

 

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung

Etliche Schritte werden den bisherigen Arbeiten folgen. In der Infoveranstaltung vom 8. Juli informierten die Planungspartner in einer öffentlichen Veranstaltung mit den Experten über die Denkansätze, Varianten und Arbeitsstände. Die Rückmeldungen aus dieser Veranstaltung fließen ebenso in die weitere Arbeit ein wie Ergebnisse aus der politischen Bearbeitung, aus Abstimmungen mit den Eigentümern und aus der weiteren Expertenarbeit. Ziel ist es, wesentliche Leitlinien und Eckpunkte in einem Rahmenplan noch heuer zusammenfassen zu können. Dieser Rahmenplan definiert, was für die Qualität in diesem Bereich wichtig und zuträglich ist. Darauf können dann konkrete Objektplanungen aufbauen.