Alter Markt - Bürgerbeteiligungsprozess

Sa, 9. März, 9.30 Uhr, in Michis Café

 

Ab April setzen sich wie berichtet verschiedene Experten mit einem „Masterplan“, also einer Grobplanung, für das Gebiet rund um den „Alten Markt“ auseinander. Gemeinsames Ziel der Marktgemeinde und der verschiedenen Eigentümer und Mitträger ist es, auch hier mittelfristig ein attraktives Ortsteilzentrum zu schaffen.

 

Der „Alte Markt“ als attraktives Ortsteilzentrum und als ein weiterer Anziehungspunkt in unserer Gemeinde: Das ist das mittelfristige Ziel der Marktgemeinde und verschiedener Grundbesitzer. In den letzten Jahren haben sich einige Eigentumsverhältnisse geändert, mehrere Liegenschaften sollen neu bebaut werden. Damit das in bestmöglicher Abstimmung geschieht, haben sich die Marktgemeinde Lauterach, die I+R-Gruppe und die Raiffeisenbank am Bodensee-Leiblachtal auf eine Planungskooperation verständigt: In einem kooperativen, also gemeinsamen, Planungsprozess werden miteinander Ideen und Lösungen für den „neuen“ Alten Markt erarbeitet. „Der so entstehende Masterplan schafft eine abgestimmte Basis, auf der danach die konkreten Projektplanungen aufbauen können“, erläutert Bürgermeister Elmar Rhomberg. „Die Gemeindevertretung hat diesen für Lauterach neuartigen Planungsweg einhellig beschossen. Ein wesentlicher Grund: Die bereits vorhandenen Konzepte, Planungen und Entwicklungsziele unserer Gemeinde und die Ideen unserer Bürger können so sehr gut berücksichtigt werden können.“

 

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Uns ist es wichtig, bei der Umgestaltung des Alten Marktes öffentliche aber auch private Interessen zu verbinden. Der öffentliche Raum, die Verkehrsflächen, aber auch das Wohnen und Arbeiten sowie Gastgärten und Grünflächen sollen für die Zukunft koordiniert und so ausgearbeitet werden, dass der Alte Markt ein Ort der Begegnung und des Miteinanders wird. 

 

Gästebuch

Kommentare: 5
  • #5

    Karin Schindler (Sonntag, 17 März 2019 22:47)

    Ich rege an, folgende Themen in die Planung einzubeziehen:
    - Räumlichkeiten für Kinderbetreuung
    - Räumlichkeiten für Bioladen, Second Hand - Shop, Nutzung für kreative Menschen in der Gemeinde (Musik, Kochen, Werken, …)
    - Zonen, die für das Projekt "essbares Lauterach" genutzt werden können
    - Ein Teil der Wohnungen sollten für gemeinnützigen Wohnbau zur Verfügung gestellt werden.

  • #4

    Bettina (Freitag, 15 März 2019 09:59)

    Ich habe gehört - weiss allerdings nicht, ob es stimmt - dass die Alte Landstrasse (Metzgerei Klopfer) für den Verkehr wieder geöffnet werden soll. Da diese Strasse Schulweg und Kindergartenweg ist, finde ich es nicht gar nicht gut. Speziell um die Firma Pfanner herum ist die Verkehrssituation für Kinder (Kindergartenweg Hohenegger) schon schwierig genug. Der Schulweg über die Bundesstrasse ist für Kinder, trotz Ampel, nicht einfach. Ampeln sind für Erwachsene einfach. Kinder sehen nur, dass wenn sie grün haben auch Autos fahren dürfen, die in die selbe Richtung fahren. Zudem stehen immer wieder Autos, LKW's auf dem Zebrastreifen, da sie trotz voller Straße noch in die Bundesstraße einfahren. Vielleicht könnte man sich da Wolfurt als Beispiel nehmen und Schülerlotsen postieren.

  • #3

    Alfons Metzler Pariserstraße 17a, Lauterach (Donnerstag, 14 März 2019 23:24)

    Gestaltung Ortszentrum „Alter Markt“ Lauterach.
    Meine Idee wäre von Dornbirn kommend, ab dem Gasthaus Hotel Johann die L 190 rechts Richtung Wolfurterstraße, da müsste der Parkplatz des Reiner Hauses etwas Federn lassen und noch einige mehr, dann Richtung Alte Landstraße, dann wieder L 190 also ähnliche Führung wie früher.
    Das wäre durch die langgezogenen Kurven auch eine Geschwindigkeitsbremse.

    Dann hätte man den gesamten Platz vom Reiner Haus (Michis Cafe), die jetzige L 190 den Millionen Platz, das Raiffeisen Lagerhaus, Hämmerle Areal (jetzt I+R) und eventuell Schreinerei Matt wenn ihm eventuell ein Tauschgrundstück angeboten würde usw.

    Da gäbe es die Möglichkeit eine große gut befahrbare Tiefgarage (ähnlich der Stadt Tiefgarage in Dornbirn) zu machen z.B. unter der L 190 und Millionenplatz usw.

    Das ergäbe auch die Möglichkeit ein einzigartiges, großes Quartier zu gestalten. Diese Möglichkeit besteht NUR jetzt (siehe obige Objekte, Straßen, Häuser und Plätze) komplett NEU zu entwickeln, auch über der Tiefgarage. Diese Chance kommt die nächsten 100 Jahre nicht mehr!!!

    Wichtig ist auch ein guter Mix von Geschäften sowie Wohnungen und was ganz wichtig wäre, es gäbe auch die Möglichkeit einer Fußgängerzone, Flanierzone, Treffpunk usw. in Lauterach, was sicher zu begrüßen wäre und bei der Bevölkerung mit Sicherheit gut ankäme und auch angenommen würde, wenn dies gut geplant wird.

  • #2

    Tomasini Peter (Sonntag, 10 März 2019 15:38)

    Mit zunehmender Anzahl an Hitzetagen ist es wichtig, das Gebäude und Plätze dementsprechend zu gestalten. Flächen und Dächer begrünen, Bäume pflanzen, die Schatten spenden. Vertikale Begrünung wäre ein wichtiger Schritt in die Zukunft.
    Ebenfalls sollte Flächenversiegelung vermieden werden. Außerdem Vermeidung von Glasfronten, die reflektieren und so die Umgebung aufheizen. Eine Wahl der richtigen Materialien für Fassaden ist wichtig.

  • #1

    Tomasini Peter (Samstag, 09 März 2019 18:27)

    ÖPNV Bushaltestellen in alle Richtungen, die genug Platz bieten für alle Busmodelle, auch wenn zugleich zwei Busse eingefahren sind.
    Sie können auch im Gebäuden integriert sein. Ebenfalls sollte genug Platz für wartende Personen sein, und für Fahrräder die abgestellt werden. Kurze Wege beim Umsteigen sollten auch berücksichtigt werden.
    Der Kreuzungsbereich sollte so gestaltet sein, dass Busse bevorrangt sind, und genug Schwenkradius haben.