Orientierung am Fahrgast
Bus und Bahn werden für die Menschen im Land immer selbstverständlicher. Mehr Beförderungen, mehr Linienkilometer, mehr verkaufte Jahreskarten – die Bilanz 2010 der Verkehrsverbund Vorarlberg GmbH spricht eine deutliche Sprache: Bus und Bahn gewinnen für die VorarlbergerInnen und ihre Gäste seit Jahren kontinuierlich an Bedeutung, die Nutzungszahlen steigen trotz schon hohem Niveau weiter. Im vergangenen Jahr wurden 81,6 Mio. Beförderungen gezählt, eine Steigerung von 6,7 % im Vergleich zum Vorjahr. „Neue Angebote wie die Linie 51 Dornbirn – Lustenau – Heerbrugg oder die Züge auf der Bahnstrecke Bregenz – Hard – Lustenau – St. Margrethen werden gern verstärkt angenommen“, berichtet Verkehrslandesrat Karlheinz Rüdisser.
Busse und Züge legten 2010 im Auftrag des VVV und seiner Partner über 23,2 Mio. Linienkilometer zurück. „Stammkunden“ von Bus und Bahn werden immer mehr Auch die Zahl der verkauften Jahreskarten stieg 2010 wieder beachtlich an. Mehr als 43.000 Vorarlberger sind inzwischen damit unterwegs, 3.600 oder 9 % mehr als 2009. „Ein dichtes Streckennetz über ganz Vorarlberg, attraktive Fahrpläne, Produkte und Tarife, moderne Fahrzeuge und enge Kooperation – das sind wichtige Bausteine für den Erfolg “, stellt GR Christian Österle, VVV-Geschäftsführer, auch im internationalen Vergleich immer wieder fest. Damit das so bleibt, setzen Verkehrsverbund, Land, Gemeinden und ihre Partner auf „erfahrbare“ Qualität. Weiterbildung für die MitarbeiterInnen im System, verstärkte Abstimmung zwischen den Partnern oder neue Infosysteme an der Haltestelle, im Fahrzeug oder am Handy tragen dazu maßgeblich bei. „Qualität ist das, was bei den Fahrgästen ankommt – und daran arbeiten wir intensiv“, fassen Rüdisser und Österle die aktuellen Schwerpunkte zusammen.
Neuer Busfahrplan – kleine Änderungen für Lauterach
Der neue Busfahrplan ist ab dem 12. Dezember 2011 – 8. Dezember 2012 gültig. Zusätzlich sind die Fahrpläne auch im Internet verfügbar unter: www.vmobil.at. „An der Frequenz der
Busfahrten sowie an den Linien hat sich heuer für Lauterach keine wesentlichen Veränderungen ergeben. Unser Bestreben galt dem Erhalt der bestehenden Linien und dem
kundenfreundlichen Bustakt“, erklärt Bgm Elmar Rhomberg. Für die zahlreichen Mitarbeiter der Firma Alpla, die mit dem Bus zur Arbeit fahren, wird nun auch die Linie 18
beachtenswert: Mit einer zusätzlichen Busverbindung um 6.43 Uhr ab Dorfzentrum ist man um 7.07 Uhr an seiner Arbeitsstelle.


