Wertschätzung der Familienarbeit
Familienarbeit als Beruf – echte Wahlfreiheit durch finanzielle Gleichstellung
Die Familien- und Hausarbeit trägt maßgeblich zu Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen bei, dies zu sehen ist unabdingbar. Dieser Arbeitsplatz „Familie und Haushalt“ ist ein Vierundzwanzig-Stunden-Job, ohne Wochenende und ohne Urlaub, der viel Zeit, Geduld und Energie verlangt. Sorgfältig gemachte Familien- und Hausarbeit ist ein Vollarbeitsplatz, allein die frische Zubereitung von drei gesunden Mahlzeiten für eine Familie (Einkaufen, Zubereiten, gemeinsame Mahlzeit, Küche aufräumen) ist ein Halbtagsjob.
Diese Arbeit gehört wie jede andere Erwerbstätigkeit pensionsrechtlich und finanziell in Form eines Familiengeldes abgesichert. Für jene Familien, die sich entscheiden ihre Kinder weitgehend selber zu begleiten, müssen ebenbürtige Rahmenbedingungen geschaffen werden.
Für die Frauen die wieder in ihren Beruf einsteigen wollen, soll ein entsprechender Teil dieses Familiengeldes für eine gute Haushaltshilfe und die allerbeste Kinderbetreuung zur Verfügung stehen. So kann die derzeitige Doppel- und Mehrfachbelastung der Frauen aufhören und eine wirkliche Wahlfreiheit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird möglich, die nicht auf Kosten der Frauen und vor allem der Kinder geht.
Dabei müssen unbedingt die Erkenntnisse aus der neuesten Gehirn- und Bindungsforschung über die früheste Entwicklung des Kindes bewusst gemacht und berücksichtigt werden:
Wolfgang Bergmann (Kinderpsychologe) kennt das große Gebiet der Bindungsforschung und er findet „....eine gute frühe Bindung des Kindes an seine Mutter, dann auch an seinen Vater und an andere wohlwollende Menschen in seiner Umgebung ist die einzig sichere Basis, von der aus ein Kind die Welt erkunden kann, sie ist auch die beste Basis des Lernens.“
Katharina Martin (Diplompsychologin): „Um Kinder auf eine gelingende Lebensbewältligung vorzubereiten, ist es wichtig, dass sich innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes eine sichere Bindung zu seinen Eltern aufbauen lässt.“
Prof. Gerald Hüther (Neurobiologe): „Nur so können die Kinder Vertrauen entwickeln, Vertrauen in die Kraft Sicherheit bietender Beziehungen zu anderen Menschen und Vertrauen in ihre eigene Kraft, in ihr Wissen, ihr Können und ihre gestalterischen Möglichkeiten.“
Wenn euch diese Thematik anspricht und ihr auch davon überzeugt seid, macht es in eurem Umfeld zum Gesprächsthema.
Kopiert diesen Text und reicht ihn an Interessierte weiter oder bringt dieses Schreiben persönlich/per Post/Mail an alle Stellen, die für Kinder- und Familienangelegenheiten zuständig sind. z.B Familienreferate in euren Gemeinden, Bürgermeister, Familienreferat des Landes, Frau LR Dr. Greti Schmid und/oder an Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber, Landhaus, Römerweg 15, 6900 Bregenz, Email
Weiters kann dieses Anliegen durch einen Beitritt zum Österr. Familiennetzwerk siehe Anhang oder www.familiennetzwerk.at unterstützt werden.
Dieses Schreiben wurde im März 2011 verfasst von: Monika Greussing, Manuela Vogel,
Christel von der Thannen, Emma Fechtig und GR Katharina Pfanner














