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Österreichischer Präventionspreis ging nach Lauterach

präventionskongress

Österreichischer Präventionspreis ging nach Lauterach
 
„Das geht zu weit! – Wie begegnen wir Grenzüberschreitungen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen“ war das Thema des Österreichischen Präventionspreises, der im Zuge des Präventionskongresses in Graz verliehen wurde. Ausgezeichnet wurden einmalige Projekte und nachhaltig wirksame Maßnahmen.
 
Dieses Jahr ging der Preis an die Offene Jugendarbeit Lauterach, welche gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern OJA Hard und Culture Factor Y Lustenau für ihr Gewaltpräventionsprojekt ausgezeichnet wurde.
Entscheidend dabei war vor allem der Auseinandersetzungsprozess bis hin zur Ideenfindung und Umsetzung. Eigene Erfahrungen aktiver und passiver Gewalt wurden in Kleingruppen reflektiert und ausgetauscht und Lösungsansätze mit den begleitenden Jugendarbeiterinnen aufgearbeitet. Mit sachkundiger Hilfe und professionellem Equipment der Fachhochschule Vorarlberg hatten die Jugendlichen der drei Gemeinden die Möglichkeit, Kurzfilme zu drehen sowie Plakate zum Thema zu entwerfen. Der Fokus lag auf Gewaltprävention, dem Auseinandersetzungsprozess, Bewusstseinsbildung, Gruppendynamik, gemeinsamen Erfolgserlebnissen, Aufarbeitung persönlicher Erlebnisse, Abgrenzung und Reflexion.
Die zur Preisverleihung in die Steiermark gereisten stolzen Jugendarbeiter nahmen stellvertretend für alle am Projekt beteiligten Jugendlichen die Urkunden und den Scheck in Empfang. „Wir freuen uns über diese Anerkennung sehr und sind froh darüber, dass das Engagement der Jugendlichen auf diese Art Wertschätzung findet. Das Preisgeld wird natürlich direkt in zukünftige Projekte fließen. Das Konzept für das Nachfolgeprojekt V³ ZOOM steht bereits!“, so Simon Kresser von der Offenen Jugendarbeit Lauterach.