Jugendsozialarbeit Projekte
V³ Lebensraum- Jahresprojekt 2010
In den vorangegangenen Projekten „V³ - Vandalismus – Vorurteile - Vorbild“ und „V³ - Frischluft“ konnten viele Jugendliche im öffentlichen Raum der Gemeinde Lauterach und Hard erreicht werden. Durch rege Beteiligung konnten Freiräume und mobile Rückzugsorte geschaffen werden.
„V³ - Lebensräume“ setzt diese Projekte nun durch sozialpädagogische Betreuung und Begleitung der jugendlichen Besucher dieser Plätze fort.
Außerdem wird auf das Miteinander der Generationen, Beteiligung an Gemeindegestaltungsprozessen, Gewaltprävention und interkulturelles Zusammentreffen großen Wert
gelegt.
Durch weitere sozialpädagogische Aktionen werden Vertrauensverhätnisse, welche der Grundstein für
erfolgreiches sozialarbeiterisches Handeln darstellt, vertieft.
Die Zielgruppen des Jugendsozialarbeitsprojektes „V³ - Lebensraum“ sind, wie in den Jahren zuvor, Jugendliche wie auch
Erwachsene.
Das Projekt findet wieder vernetzt in den Gemeinden Hard und Lauterach statt.
V³-Lebensraum Inhalte
Nach der feierlichen Eröffnung der geschaffenen Jugendplätze wird eine regelmäßige ganzjährige Betreuung der Jugendlichen an diesen Plätzen stattfinden. Durch freizeitpädagogische Interaktion erfolgt wichtige Beziehungsarbeit
Einzelfallhilfe
Im kompletten Projektverlauf kommen Probleme, Sorgen und Bedürfnisse der Heranwachsenden häufig zu Sprache. Diese können durch Einzelfallhilfe direkt und kompetent thematisiert und behandelt werden.
Bauwagen
Die bereits umgebauten und neu gestalteten Bauwagen sind mobile Rückzugsorte für die Jugendlichen und ermöglichen in vertrauter Atmosphäre jugendsozialarbeiterisches Handeln vor Ort. Die Selbstverwaltung des Schlüssels und die eigenverantwortliche Nutzung ist Ziel des Projektes.
Foto-, Film- und Plakatprojekt
Durch das Drehen weiterer Filmspots zum Thema Gewalt findet für die Jugendlichen ein Prozess der intensiven Reflexion und kreativen Auseinandersetzung zur Materie der Gewaltentstehung und Gruppendynamik, sowie Zivilcourage und Bewusstseinsbildung statt. Das Aufstellen eines großflächigen Plakates soll die Positionierung zu vorbildhaftem Umgang mit Gewalt verdeutlichen und zur Sensibilisierung der Bevölkerung beider Gemeinden führen
Die V3 Projektreihe der OJA geht weiter
Die V³ Projektreihe der OJA geht weiter.
Mit dem Namen V³ zoom möchten die JugendarbeiterInnen der Offenen Jugendarbeit Lauterach und Hard nun im vierten Jahr gemeinsam ein Jugendsozialarbeitsprojekt umsetzten – und
dieses Mal wird noch genauer hingeschaut – zoom!
Die Kooperation der OJA beider Gemeinden hat sich sehr bewährt. Nach Evaluation des letztjährigen Projekts V³ Lebensraum kann auf eine Reihe sehr erfolgreicher Veranstaltungen und
Aktionen zurück geblickt werden. Durch das Projekt konnte sich die OJA erneut als Anlaufstelle für Jugendliche, Angehörige sowie SystempartnerInnen positionieren. Die
JugendarbeiterInnen sind durch die von den Jugendlichen viel genutzten Freizeitangebote nahe an der Lebenswelt der Jugendlichen und werden darum vielfach als Ansprechpersonen bei
Problemen und Schwierigkeiten genutzt. Durch die nachgehende Arbeit der mobilen Jugendarbeit konnten noch mehr Jugendliche in ihrem Umfeld erreicht werden. Ein wichtiges und
erfreuliches Ereignis war die Eröffnung der mit Beteiligung zahlreicher Jugendlicher errichteten Jugendplätze, die als Jugendtreffpunkte stark frequentiert werden. An den
Jugendplätzen und weiteren Jugendtreffpunkten wurden die mobilen V³ Stationen angeboten. Diese dienten spielerisch der Auseinandersetzung mit Frust, als Ventil für Aggression und
zur Kontaktaufnahme und Beziehungsarbeit mit Jugendlichen.
Um die Kontinuität zu gewährleisten wird das Projekt 2011 fortgesetzt. Bewährte Inhalte wie beispielweise die Selbstverteidigungsworkshops, Schulworkshops zur Gewaltprävention und
Begleitung und Beratung von einzelnen Jugendlichen und Gruppen werden in das Jahresprogramm aufgenommen.
Darüber hinaus richtet sich der Fokus im Jahr 2011 auf die Individualität der Jugendlichen. Weg von „Der Jugend“ hin zu den Bedürfnissen, Stärken und auch Sorgen und
Schwierigkeiten einzelner Jugendlicher. Man darf sich auf eine kreative Ausstellung und eine Zeitschrift freuen.











